Partizipation

Partizipation bedeutet die aktive Beteiligung von Betroffenen. Sie kann sich auf die „unmittelbare Erlebniswelt am eigenen Wohnort“, aber „…auch auf globale Weichenstellungen“ beziehen. Sie kann die „unverbindliche Partizipation ohne wirkliche Mitbestimmungsmöglichkeiten“ bedeuten oder „bis hin zu völliger Selbstverwaltung“ reichen (Stange W. In: Schriften des Deutschen Kinderhilfswerks, ohne Jahresangabe).

Partizipation – eines unserer Grundsätze 

Es ist ein ZAGG-Grundsatz, jedes Projekt unter Einbeziehung der Betroffenen zu gestalten. Die Beteiligten kommen im ersten Analyseschritt des Ist-Zustands zu Wort. Sie sind in den anschließenden Entwicklungsprozess eingebunden. Im Betrieb bedeutet das, dass die Mitarbeiter/-innen, die Themen, zu denen sie Angebote erhalten, selbst festlegen. 

Partizipation fällt nicht immer leicht. Wissen wir als Experten nicht eigentlich am besten, was für die anderen gut ist? Nein! Hier müssen wir uns selbst immer wieder auf die Finger klopfen. Stattdessen hören wir Ihnen, den Beteiligten zu: Welche Themen wünschen Sie sich als Mitarbeiter/-innen in einem Betrieb? Welche Situation finden wir tatsächlich im Stadtteil vor? Hat das Kita-Team überhaupt noch den „Nerv“ für ein weiteres Projekt?

Dafür werden wir regelmäßig gelobt 

Dass wir mit unserem partizipativen Ansatz richtig liegen, zeigen die anschließenden Rückmeldungen. „Die Ziele waren realistisch, wir wurden von Anfang an einbezogen“, lobten die Mitarbeiter/-innen aus einem Projekt mit Betriebsrestaurants in öffentlichen Verwaltungen. 

Nur eine Entwicklung, die von den Beteiligten mitentwickelt und mitgetragen wird, wird nachhaltig und damit wirtschaftlich sein!